Betreiber von Ver- und Entsorgungsinfrastrukturen aus Industrie, Energieversorgung, Kommunen und Behörden verfügen in der Regel über eine Dokumentation ihrer Bestandsdaten in der Form eines:
- analogen Planwerks
- CAD Planarchivs mit einfachen CAD-Zeichnungen
- attributierten digitalen Datenbestands mit der Möglichkeit Topologien abzubilden
Um der Weiterentwicklung des Marktes und den steigenden Anforderungen nach
- mehr Transparenz
- stärkerer Kundenorientierung
- neuen Technologien (u.a. Einspeisung, Fernauslesung)
gestärkt zu begegnen, ist es notwendig:
- GIS/NIS Daten in Zukunft lückenlos so zu erfassen bzw. zu bearbeiten, dass sie zusätzlichen Wert durch Anbindung an weiterführende Geschäftsprozesse erlangen; so z.B. durch Anbindung
» an ERP (u.a. für Kundenabrechnung, Instandhaltung, Liegenschaftsverwaltung)
» an ein effektives Disposition- und Ressourcenmanagement
» an bedarfsorientierte Wartung
» an Störfallmanagement
- für die Belieferung von Neukunden präzise Information über die Netzstruktur und die Netzkapazität vorzuhalten
- Auskunftspflicht der Netzlage an berechtigte Interessenten zu gewährleisten
jeder Zeit ein vollständiges und bewertbares Abbild des Betriebsvermögens zur Verfügung zu haben