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Neue Stromtrasse: 380-kV-Nordleitung in Betrieb genommen

18.12.2012

SAG gestaltet Infrastruktur zukunftssicher

Rechtzeitig zum Wintereinbruch mit hohen Anforderungen an die Stromnetze ist am heutigen Dienstag, 18. Dezember, die neue 380-kV-Freileitung von Schwerin nach Hamburg in Betrieb gegangen. Die Leitung spielt eine wichtige Rolle bei der Energieversorgung Hamburgs und gilt als ein zentrales Element bei der Integration der im Norden erzeugten erneuerbaren Energien ins Stromnetz. Ein wesentlicher Teilabschnitt der insgesamt 75 Kilometer langen Stromtrasse wurde von SAG, dem führenden Dienstleister für energietechnische Infrastruktur in Deutschland, gebaut.

Bewegte Bilder von der Baustelle

Hier finden Sie einen Bericht zum Bau der Nordleitung mit O-Tönen des Projektleiters.

 

Letzter Akt in dem seit 2008 laufenden Bauprojekt war die Fertigstellung des 19 Kilometer langen Teilabschnitts — der sogenannten Nordleitung — seit Mai dieses Jahres. Geschlossen wurde damit die Lücke zwischen der bereits 2010 fertig gestellten Leitung vom Umspannwerk Görries bei Schwerin bis zur Landesgrenze Mecklenburg-Vorpommern/Schleswig-Holstein und einer bestehenden Leitung ab Elmenhorst zur Schaltanlage Krümmel bei Hamburg.

Mehr Transportkapazität

„Wir sind sehr stolz, mit unseren Leistungen zur fristgerechten Inbetriebnahme der Nordleitung beigetragen zu haben. Mit ihr geht eine der ersten großen Leitungen ans Netz, die nach den Beschlüssen zur Energiewende komplett fertig gestellt wurden“, erläuterte Joakim Olsson, CEO der SAG Gruppe. Im Ergebnis stehe nun deutlich mehr Transportkapazität zur Verfügung, um beispielsweise Windstrom von Erzeugungsanlagen in der Ostsee in norddeutsche Zentren wie Hamburg zu transportieren. „Das erhöht die Versorgungssicherheit.“ Entsprechend habe das Projekt Vorbildfunktion für den notwendigen weiteren Ausbau der Netz-Infrastruktur.

Mithilfe eines Hubschraubers wurden natürliche Hindernisse beim Seilzug überwunden
Mithilfe eines Hubschraubers wurden natürliche Hindernisse beim Seilzug überwunden

Gute Zusammenarbeit mit 50Hertz

Die erfolgreiche Inbetriebnahme der Nordleitung ist nach Einschätzung des Projektleiters vom SAG-Leitungsbau in Gifhorn, Steffen Bartel, auch zurückzuführen auf die ausgezeichnete Kooperation mit Auftraggeber 50Hertz Transmission GmbH, dem verantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber für den Norden und Osten Deutschlands. In einem Zeitfenster von rund sieben Monaten Bauzeit wurden auf der 19 Kilometer langen Nordleitung-Stromtrasse insgesamt 48 Stahlgitter-Maste installiert und 500 Kilometer Leiterseile gespannt. Zusätzlich galt es, bestehende Teilleitungen umzubauen und auf den neuesten technischen Stand zu bringen. 

Zu den Herausforderungen des Leitungsbaus gehörte unter anderem die Überwindung des Elbe-Lübeck-Kanals sowie die zweimalige Überquerung der Autobahn A 24. „Der Einsatz eines Hubschraubers für den Seilzug ermöglichte uns, eine gute Lösung für solche Hindernisse zu finden, den eng gesteckten Zeitplan einzuhalten und gleichzeitig Vegetation und Tierwelt zu schonen“, so SAG-Projektleiter Bartel. Eine ständige biologische Baubegleitung achtete während der gesamten Projektphase auf die Einhaltung der Bestimmungen zum Umwelt- und Artenschutz.


Ansprechpartner

  • Markus Golde
    Leiter Kommunikation
    SAG Gruppe

    Pittlerstraße 44
    63225 Langen
    Deutschland

    Tel:+49 6103-4858-383
    Fax:+49 6103-4858-389